Vertrauensschadenversicherung

Die Schäden durch wirtschaftskriminelle Handlungen in Deutschland haben in den letzten zwei Jahren drastisch zugenommen, inzwischen sind 60% aller Unternehmen davon betroffen. Die meisten Fälle gehen auf das Konto eigener Mitarbeiter, allein  4,3 Mrd. € Schadensumme. Absichern kann sich das Unternehmen über eine Vertrauensschadenversicherung. Diese kann eine bestehende D&O Versicherung ergänzen. Einen Vergleich zwischen beiden finden Sie hier. (PDF, 244.13 KB)

Die Vertrauensschadenversicherung ersetzt dem Unternehmen die Vermögensschäden, die ihm durch wirtschaftskriminelle Handlungen zugefügt werden, wie z. B. Diebstahl, Unterschlagung, Sabotage, Betrug, Untreue, Geheimnisverrat oder Computerbetrug. Auch Schäden durch Eingriffe von außenstehenden Dritten in die EDV (Hackerschäden) und Täuschungsschäden durch außenstehende Dritte sind versichert. Die vorsätzliche Schädigung von Dritten (z. B. Geschäftspartnern) durch Mitarbeiter ist ebenfalls versichert.

Auch unter dem Gesichtspunkt des seit dem 01.01.1998 geltenden Gesetzes KonTraG, das verantwortliche Geschäftsführer dazu verpflichtet, Risikosituation und Risikomanagement mehr Aufmerksamkeit zu schenken und Risiken durch vorbeugende Maßnahmen zu begrenzen, hat sich die Vertrauensschadenversicherung als wirksames Instrumentarium bewährt. Auch deshalb, weil verantwortliche Firmenleiter für dieses Risiko mit einer Vertrauensschadenversicherung kaum mehr haftbar gemacht werden können.

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